Wasserwechselutensilien

Es ist zwar nicht mein erster Wasserwechsel, aber ich habe es noch nie dokumentiert, wie verrückt meine „Wasserwechselutensilien“ sind.

Ich bin davon ausgegangen, dass ich ca. 10% des Wassers, alle 2 bis 3 Wochen machen muss.

10% sind ca. 40 Liter.  Folgende Forderungen am Wasserwechsel:

  • 40 Liter
  • Transportabel für mich mit Krücken
  • Entleerbar ohne Hochheben

Meine „coole Erfindung“

2 20er Kanister mit „Rollen“ und auf einem Podest um die Höhe der Duschkabine zu überbrücken.

Oben rein mit dem Wasser unten mit Auslass kann es wieder raus.
Erhöht vom Boden, damit der Auslass in die Dusche rein läuft.
Und auf Rollen, weil ich das Zeugs mit Krücken nicht tragen kann.

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So sieht es aus, wenn es neben dem Aquarium steht und ich mit einem Pumpschlauch durch das natürliche Gefälle 2 x 20 Liter auslassen kann.
Dann rüber ins Bad gerollt und in der Dusche läuft es ab
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Auf der einen Seite zum Pumpen, auf der anderen Seite eine Sicherung, dass die Fische nicht in der Dusche landen.
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Meine Osmoseanlage. 4 Stunden 20 Liter. Cool 🙂
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So sieht die Pumpstation aus.
Ich muss irgendwie das Wasser ins Becken bekommen.
Also sind die Auslässe gekoppelt und an eine Pumpe angeschlossen.
Mit einem Schalter wird hochgepumpt (ja, es muss nicht eine Mehrfachsteckdose sein)

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Ein Kanister bekommt reines Osmosewasser, einer normales Wasser.
Gemischt wird es mit der Pumpe und dass geht dann ins Becken.
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Falls die Frage kommt… Warum der grüne Eimer?
Es tropft ein wenig im Betrieb 🙂

 

Und hier das passende Video

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Karotten für die Fische

Mir wurden Karotten angeraten. Und ich hab eine kurze Anleitung bekommen.

Obacht !! Ganz unten ein Update

Also mal versuchen.

Schäler Karotte Messer
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Müll Karotte Messer Schäler
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Müll Karotte „ordentliches Werkzeug“
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So dünn wie möglich
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rein in den Topf mit dem Zeug.
Die Stricknadeln zum draufmachen brauchen auch eine Dusche
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Wasserkocher, 1.7 Liter
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Sollte schon auch kochend heiß drüber
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Autsch, heiß 🙂
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Jetzt „dünsten“ lassen
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Elegant aufspießen
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Da Probiert ein Guppy
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Drauf stürzen tut sich niemand
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Ein Tag später

Die Barben gehen dran, aber ansonsten
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Na ja. Schnecken, wie immer
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Aber sonst „tote Hose“
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Am Abend des Folgetages

Guppys fangen auch an, etwas zu „naschen“
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Noch ein Tag später

Man glaubt es kaum, aber mit Geduld und wenig anderem Futter…
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Artemia Aufzuchtschale Teil 2

Es sind 24 Stunden vergangen und man sieht schon, da sammelt es sich im hellen Sieb.
So sehen die geschlüpften Nano-Tierchen aus 🙂

Klar, man erkennt nichts, weil sie so klein sind. Will man sie nun wachsen lassen, brauchts ein eigenes Zuchtbecken, Mit Luft, Licht und Futter. Da hab ich die notwendigen Infos ja im ersten Beitrag rein geschrieben. Siehe Artemia Aufzuchtschale

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Artemia Aufzuchtschale

Zur Zucht der Artemia Nauplien gibt es mehrere Möglichkeiten.

Da wären die Aufzuchtschalen und die mit Luft durchströmten Aufzuchttrichter. Es gibt auch DIY Lösungen mit bis zu 5 Liter Fassungsvermögen und bei den Schalen gibt es auch Varianten, die an halbe Badewannen ran kommen.  Das Internet zeigt ein paar nette Varianten

Hier eine Freilandkultur:
http://www.ifmn.net/zuchtberichte/zooplankton/artemia/18-artemia-in-freilandkultur.html

Ein ganz guter Artikel zur Zucht der Artemien:
http://www.kattsundco.com/ftopic86.html

Eine Sabrina Müller hat auch eine gute Seite darüber geschrieben:
http://urzeitkrebse.sabrina-mueller.de/

Heiko Heller aus der Gruppe Aquarien in Facebook
https://www.facebook.com/groups/Aquarien/
hat mir ein Bild seiner großen Variante genehmigt.
Es ist eine 5 Liter Wasserflasche von Real,-
Vielen Dank dafür.
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Das Internet bietet für das JBL Artemio Set auch sehr gute Videos wie hier vom AquaChannel:

Wer Französisch spricht, für den sind diese Videos geeignet um sich anzusehen wie es „ordentlich“ gemacht wird:

Und hier nun mein eigener Bericht, wie ich es machte.

Was mir fehlte war das Jodfreie Salz, damit ich die richtige Lösung herstellen konnte.
Aber ich habe mir (in weiser Voraussicht) auch den Artemia Mix gekauft. Da drin ist neben den Eiern auch noch das notwendige Salz ein PH-angleichendes Mittel und Nährstoffe um die frisch geschlüpften Nauplien zu versorgen.
Hier die Schachtel mit der Beschreibung und der Dose. Aber wo ist der Löffel?
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Schau genau. Gut versteckt mitten drin ist der Löffel versteckt 🙂
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Die Schale hat einen geprägten Rand rundherum und der zeigt an, wie viel Wasser man braucht.
In der Beschreibung steht 3 gestrichene Löffel pro 0,5 Liter Wasser, also zuerst mal messen, wie viel da rein gehört
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Umleeren in den Messbecher. Ha. Mehr als man denkt
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Also 3 volle (gestrichene) und „ein bisserl was“ ins Wasser
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Und gut umrühren. Das Salz muss sich auflösen, die Lösung muss ordentlich entstehen.
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Blöd gelaufen. Ich schütte zwar nur am rand rein, aber es schwimmen bald auch in der Mitte die Eier
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Die Idee der Zuchtschale mit dem weißen Ring ist einfach erklärt.
Es sollen sich ungeschlüpfte Eier, Eierschalen und die geschlüpften Tiere von alleine trennen.
Also sollen sie nur am Rand rein gegeben werden.
Der weiße Ring bildet eine Schwimmbariere, die nur von „tauchfähigen“ Lebewesen überwunden werden kann.
Also wird in der Mitte nur das ankommen, was lebt und dort hin schwimmen kann.

Durch die „Schüttaktion“ hat es mir viele Eier auch in die Mitte gedrückt.
Mit einem Löffel (weiß um die Eier gut zu sehen) schöpfte ich die Mitte so weit wie möglich aus.
Und nein. Mit einer Spritze gehts leider nicht. Habs probiert. Da saugt man das Wasser und die Eier bleiben liegen 🙂

Man kann sich am Anfang auch helfen, in dem man ohne den weißen Ring genau in der Mitte rein bläst.
Das treibt die Eier aus der Mitte raus, solange sie schwimmen. Also etwas flott arbeiten.
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Jetzt kann man in der Mitte das weiße Sieb rein stellen.
Um den Löffel nicht zu verlieren hab ich den auch drin schwimmen lassen 🙂
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Wie funktioniert das nun?
Angeblich soll es Hell sein, Luft ran kommen etc pp.
Also wie es bei den Links da oben überall beschrieben ist.

Na ja. Es geht darum, dass die Nauplien schlüpfen sollen um innerhalb von 2 Tagen entweder gleich verfüttert zu werden oder in einem anderen Becken großgezogen werden.

Die Zuchtschale ist also nichts für Erwachsene Krebse, sondern nur für die Babys.
Und diese Babys haben eine Eigenschaft. Sie suchen das Licht.

Deshalb ist der Deckel zum Lichtdicht zumachen, der Ring da drin ist weiß, nur in der Mitte ist ein weißes Sieb und die geschlüpften Lümmel sammeln sich in der Mitte beim Licht.

Hurra. Und wenn genug in der Mitte schwimmen, dann hebt man das Sieb raus. Die roten Babys kann man dann entweder verfüttern oder eben weiter züchten, bis sie große Krebschen sind.

Und das es klappt, zeigt mein Video

Viel Spaß, wenn es jemand auch so versucht.

Weiter gehts hier: Artemia Aufzuchtschale Teil 2

Artemia Nauplien

Zum Füttern meiner Fische habe ich mir eine Aufzuchtschale für Salzwasserkrebsen namens „Artemia Nauplien“ gekauft.

Mit einem Mix aus Salz, den Eiern mit etwas Futter dabei habe ich die Zuchtschale gefüllt und nach 36 Stunden sieht es so aus

 

Zeitgleich hab ich zum besser hingucken auch ein Nutellaglas angesetzt. Und das sah nach 27 Stunden so aus.

Süß wie es wurrlt 🙂

MiniMollys futtern wie die großen

Meine „Kleinen“ versuchen sich an Futtertabletten und müssen aufpassen, dass sie dabei nicht von Welsen verschluckt werden.

Anubis blüht und atmet

Das worum mich so mancher beneidet… 2 Anubisblüten zeitgleich aufgegangen.

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Und das faszinierende daran… Sie atmet

Siehe Video:

MiniMollys Nachwuchs

Ich dachte, ich hab mich verguckt, als ein kleines „Etwas“ im Becken vor mir eine Rolle rückwärts macht und wieder verschwindet.
Erst am 5.6. konnte ich sie dann entdecken.
Minifisch

So um die 5 kleine Fische hab ich gefunden
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Heute (6.6.) konnte ich bessere Fotos machen, weil sich die Kleinen auch mal nach vorne wagten.
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Kleiner als die Garnelen die auch so rumschwimmen.
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Und weil es doch besser zu sehen ist…
Ein Video von einem der kleinen Möpse.

Das Aquarium hat in der Zwischenzeit einen urwaldähnlichen Zustand eingenommen.
Aber die Messer sind gewetzt und da wird bald mal der Rasen gemäht.
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Das ist der letzte von 3 Sturisoma. Er hält brav durch…
Mal sehen ob ich nicht doch wieder welche anschaffe.
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FishCam fürs Internet

Als „Computernerd“ muss man seine Hobbies ja irgendwie vernetzen.
Da ich schon über die USB-Kamera berichtet hatte https://petersaquarium.wordpress.com/2013/05/24/usb-endoskop-unter-wasser/ dachte ich mir, machs mal auch für andere sichtbar.

Da gibts eine kostenlose Software, die einem das Videosignal auf unterschiedlichste Art und Weise ins Internet bringt.

Sei es als Pushservice über einen anderen Server oder FTP-Export bis zum durchgereichten Livebild. Nur die eigene „Dicke“ der Leitung ist der Flaschenhals. Und da gehts um den Upload von Daten!

Zuerst mal die Kamera so reinhängen, dass es ein nettes Bild gibt
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Oder auch in diese Richtung
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Ich habe auf meinem Homeserver die Sofware von http://www.watchmycam.de installiert und der Bildschirm steht direkt neben dem Aquarium
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Die Kamera bzw. Software hat sogar eine Nachtsichteinrichtung
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Und unter http://www.watchmycam.de/webcam.php?nickname=pmaler kann man es dann angucken.
Wenn es an ist und nicht gerade Nachts
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